Gute Neuigkeiten für Menschen, die noch richtige Bücher lesen...

Lesen ist gut für Sie.

Hält Ihr Gehirn auf Trab, wenn Sie älter werden. Nur 6 Minuten lesen kann Ihr Stresslevel um 68% reduzieren und wer regelmäßig liest, reduziert die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken um den Faktor 2,5.

Ach ja – und außerdem wird man schlauer durchs Lesen 🙂

Das ist alles wissenschaftlich erwiesen, und trotzdem – Lesen ist nicht gleich Lesen.

Denn seit fast 10 Jahren gibt es elektronische Medien, die das Lesen von Büchern ersetzen. Mit dem Kindle von Amazon zum Beispiel braucht man sich auf Reisen nicht mehr mit schweren Büchern abzuschleppen und 10.000 Buchseiten passen locker auf ein Mini-iPad in der Handtasche.

Aber so praktisch das Lesen auf Tablet, iPad und Kindle sein mag – es hat auch gravierende Nachteile.

Einmal liest man am Bildschirm ca. 20% langsamer, als wenn man gedrucktes Material vor sich hat. Und viele Menschen lieben einfach das Gefühl von Papier in ihren Händen.

Und die letzten wissenschaftlichen Studien zu dem Thema unterstützen eindeutig das Lesen von Gedrucktem.

In einer Studie von 2014 zum Beispiel kam heraus, dass, wer eine Geschichte auf dem Kindle liest, die Reihenfolge der Ereignisse hinterher deutlich schlechter erinnert, als die Bücherleser.

Die Wissenschaftler der Stavanger Universität in Norwegen vermuten, dass die haptischen und taktilen Eindrücke, die ein Kindle beim Lesen hinterlässt, für die Konstruktion und Rekonstruktion der Geschichte im Gehirn weniger Spuren hinterlassen als ein Buch.

Je mehr zusätzliche Informationen beim Lesen entstehen – vor allem die räumliche Position von Inhalten auf den Seiten – desto besser die Erinnerung.

Das ist zum Beispiel einer der Gründe dafür, dass die SpeedReadingSoftware Spritz, über die ja eine Zeitlang sehr viel berichtet wurde, am Ende nicht gut funktioniert. Das Lesen von einzelnen Worten, die alle in einem winzigen Fenster vor dem Auge vorbeilaufen, erhöht zwar das Lesetempo, aber hängen bleibt auf diese Art nicht viel, weil die Struktur, die räumliche Umgebung der Inhalte fehlt - wie man sie zum Beispiel auf einer traditionellen Buchseite hätte.

Deshalb haben wir bei Centered Learning uns entschieden, dass SpeedReading entweder am besten mit einem Buch funktioniert oder mit einer Software, die einem den Überblick erhält und das traditionelle Lesen von Büchern unterstützt – wie das zum Beispiel beim SpeedReadingTrainer der Fall ist.

Denn am Ende geht es immer um zwei Dinge beim Lesen:

Entweder wir lesen zum Spaß – das ist dann Freizeitlesen. Da steht das Lesevergnügen im Vordergrund. Wir wollen uns Bilder vorstellen, mit den Akteuren mitfiebern, Emotionen erleben.

Das passiert offenbar intensiver mit einem richtigen Buch, als mit einem Tablet.

Oder wir lesen ein Fachbuch und da geht es um die möglichst schnelle, effektive Aufnahme von neuem Wissen. Und zwar nicht von irgendwelchen Informationen, sondern den im Moment wichtigen.

Dafür müssen Sie Entscheidungen treffen, was wichtig und was unwichtig ist. Das wiederum setzt einen Überblick voraus und den bekommen Sie erheblich besser mit einem richtigen Buch als auf einem Kindle.

Also – wenn Sie immer schon der Meinung waren, dass das Lesen eines Buches irgendwie besser funktioniert, als auf dem Tablet und es außerdem mehr Spaß macht – dann haben Sie jetzt die Wissenschaft auf Ihrer Seite.

Zumindest wenn Sie Wert darauf legen, Stories beim Lesen intensiver zu erleben oder sich Gelesenes besser zu merken 🙂

Übrigens – wenn Sie Interesse daran hätten, das Lesen von Büchern zu beschleunigen, dann schauen Sie sich dies hier doch mal an...​

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